schriftstellerei


Meine Schriftstellerei

 

Ich war schon immer interessiert an Büchern, ich lese gerne spannende Geschichten, mein absoluter "Favour" damals war z.B. Raymond Chandler mit seinem Romanprotagonisten und Privatdedektiven Phillip Marlowe, dessen Bücher ich förmlich verschlang.

Besonders Ernest Hemmingway mit seinem berühmten Buch "Der alte Mann und das Meer" beeindruckte mich zutiefst, dieser alte Fischer Namens Santiago, der zu dem riesigen Marlin, den er gefangen hatte, eine innige, ja fast brüderliche Beziehung aufbaut. Ein herrliches Buch...von einem außergewöhnlichen Schriftsteller!

Mich faszinieren besonders auch Geschichten, die aus dem Leben geschrieben wurden, Geschichten, die authentisch und nachvollziehbar für mich sind.

Unvergessen sind für mich die Berliner Zeiten, ich war Mitte 20, als ich oft mit der alten Schreibmaschine, die ich eines Tages von meiner Mutter geschenkt bekam, nachts im "Schneidersitz" auf meinem Bett hockte, um einen Roman zu schreiben. Unvergessen sind auch die vielen zerknüllten Blätter, die nach so einer "Schreib-Session" auf dem Boden verteilt herumlagen. Es waren meine ersten schriftstellerischen "Lauflernversuche", aber damals zu der Zeit natürlich, als junger Mann und in einer Großstadtmetropole wie Berlin, waren alle anderen Dinge wichtiger und interessanter, als zu Schriftstellern. Das Leben fand für mich auf der Straße statt, und nicht hinter einer Schreibmaschine. Auch fehlte es natürlich an der nötigen Reife......aber immerhin, ich schrieb mein erstes Skript, dessen Seiten ich noch heute hinundwieder schmunzelnd und auch nachdenklich lese.

Dann, im Jahre 2005, nachdem ich mein Musiklokal verkaufte, hatte ich seit langen Jahren das erste Mal wieder Zeit für mich selbst, irgendwann fing ich an, Aphorismen zu schreiben, die ich dann im Internet veröffentlichte auf der Seite Aphorismen.de  (einfach meinen Namen *Jan Mathes* bei Autor eingeben, dann "Suche starten"), oder klicke auf den Link "Jan´s Lebensweisheiten" . Dadurch erinnerte ich mich wieder an meine alte Leidenschaft des Schreibens, worauf ich nicht lange zögerte, um damit wieder zu beginnen. Es entstand die Idee, einen Roman zu schreiben....und ihn auch letzlich zu vollenden.

Endlose Nächte (nachts habe ich oft die besten Inspirationen) formten meine Gedanken zu geschriebenen Worten, die sich zunehmend zu einer spannenden Geschichte entwickelten. Oft kam es vor,das ich zur Uhr schaute, um entsetzt festzustellen, das ich gerade wieder 6 Stunden an meinem Laptop saß und schrieb, ohne zu merken, wie schnell die Zeit verging.

Ich liebe diese gedankliche Freiheit und ich brauche die geistige Kreativität. Es sollte schließlich zwei Jahre dauern, bis ich meinen letzten Satz meines ersten Romanes schrieb, um schließlich den Schlußpunkt zu setzten. Die eigentliche Arbeit kam aber erst später, nämlich mein Manuskript immer und immer wieder zu überarbeiten, bis es schließlich "lesefertig" war.

Ich habe eine für mich sehr gute Lösung gefunden, mein Buch endlich publizieren zu können,alles weitere,was jetzt kommen mag, liegt nicht mehr in meinen Händen. Mein Lebensmotto ist: "Es ist, wie es ist und alles kommt so, wie es kommen soll !"

In diesem Sinne liebe Grüße von

Jan     

 

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